Forschung, erklärt
Jeder Artikel steht für sich: eine Studie, eine klare Erkenntnis, die du heute anwenden kannst.
Diese Woche

Bei Mäusen bremst ein Diabetes-Medikament das Alkoholverlangen über eine einzige Hirnregion
Ein Neuron-Editorial erklärt, wie das Diabetes-Medikament Liraglutid den Alkoholkonsum bei Mäusen dämpft, indem es auf GLP-1-Neuronen im lateralen Septum wirkt.

Ein dickflüssiges Ballaststoff-Getränk vor dem Trinken senkte den Blutalkohol bei 20 Menschen
Eine kleine Crossover-Studie fand heraus, dass ein dickflüssiges Ballaststoff-Getränk vor dem Alkoholkonsum den Blut- und Atemalkohol über Stunden senkte. Hier ist der Mechanismus - und der Haken.

Eine Leberklinik sortierte Patienten mit einem einzigen Fragebogen. Die mittlere Gruppe trank 44% weniger.
Eine japanische Leberklinik teilte 932 Patienten anhand eines einzigen AUDIT-Fragebogens ein. Die von Ärzten geführte mittlere Gruppe trank über sechs Monate 44% weniger.
Früher
Grünere Nachbarschaften tranken weniger. Wohlhabendere tranken mehr.
Eine finnische Studie mit 6.655 Personen: Grünere Nachbarschaften gingen mit leichterem Trinken einher, wohlhabendere Gegenden mit mehr. Körperliche Aktivität änderte nichts.
Auch unbehandelte Trinker trinken irgendwann weniger. Therapie macht es nur schneller und gründlicher.
Eine 15-monatige Studie zeigt: Verhaltenstherapie senkt starkes Trinken stärker als keine Behandlung. Aber auch unbehandelte Trinker driften von sich aus nach unten.
Das Alkohol-Schaden-Paradox: Weniger trinken, mehr Schaden in Südost-Wales
In Gwent, Südost-Wales, trinken ärmere Gegenden laut eigenen Angaben weniger Alkohol, leiden aber unter mehr Schäden. Ein Blick darauf, was diese Kluft erklären könnte.
Mäuse unter einem Diabetes-Medikament verloren das Interesse an Alkohol - und Forscher fanden die Verschaltung
Eine Mausstudie zeigt, wie Liraglutid, ein GLP-1-Medikament wie Ozempic, den Alkoholkonsum über eine bestimmte Gehirnschaltung im Septum unterdrückt.
Warum starke Trinker mehr Fett am Bauch tragen, nicht nur mehr Gewicht
Eine DXA-Scan-Studie mit 5.761 Erwachsenen zeigt: Alkohol ist mit mehr viszeralem Fett verbunden - unabhängig vom Gesamtkörperfett, bei Männern und Frauen.
Ein Katerpräparat verbesserte die Erholung am nächsten Tag in einer Kohortenstudie mit 90 Personen
Eine Beobachtungsstudie mit 90 Personen bringt das Präparat Cheers Restore mit besserer Energie, Klarheit und Schlaf am Morgen nach dem Trinken in Verbindung.
Chronisches Trinken schädigt Zellen nicht nur - es hungert sie auch aus
Ein Überblick über die Zellforschung zeigt, wie chronisches Trinken Zellen direkt schädigt und ihnen gleichzeitig die Mikronährstoffe entzieht, die ihnen bei der Erholung helfen könnten.
Warum Menschen weniger trinken wollen - körperliche Gesundheit steht ganz oben, aber nicht für alle
Eine Studie mit 2.520 Nutzern einer App zur Reduzierung des Alkoholkonsums zeigt: Je höher das Trinkrisiko, desto mehr verschiebt sich der Grund vom Körper hin zur Kontrolle.
Drei Gespräche auf Spanisch, von einer Nachbarin, senkten starkes Trinken mehr als eine Broschüre
Ein RCT aus Los Angeles testete ein spanischsprachiges Programm mit Community Health Workern gegen eine Broschüre und beobachtete starkes Trinken über 26 Wochen.